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Tipps rund um den PC
Die Arbeit mit der DOS-Box (Eingabeaufforderung) ist nicht ganz ohne Tücken.
Dieser Befehl erleichtert die wiederholte Eingabe bereits eingetippter Befehle. Unter Windows 9x ist diese Funktion standardmäßig nicht aktiviert. Geben Sie nach dem Start der DOS-Box zuerst diesen Befehl an der Eingabeaufforderung ein, damit anschließend eingetippte Befehle mit der Cursortaste »Oben« erneut aufgerufen werden können. Das ist selbst dann unter Umständen sinnvoll, wenn zwar nicht der gleiche Befehl, aber ein ähnlicher ausgeführt werden soll; schließlich ist es einfacher ein paar Zeichen abzuändern als den gesamten Befehl erneut einzutippen.
Besonders unter Windows NT 4.0 und Windows 2000 ist das Kopieren von Text in der DOS-Box etwas umständlich. Grundsätzlich kann der Text in der DOS-Box nicht sofort markiert und kopiert werden. Zunächst ist der Bearbeitungsmodus »Markieren« einzustellen. Unter Windows 9x geht das einfach durch Klicken auf die entsprechende Schaltfläche in der Symbolleiste (erste Schaltfläche, Symbol: Markierungsrahmen). Unter Windows NT 4.0 und Windows 2000 muss das Menü aufgerufen werden: Rechter Mausklick auf die Titelzeile der DOS-Box: Bearbeiten | Markieren. Jetzt kann der zu kopierende Text wie gewohnt durch Ziehen mit der Maus oder Erweiterung der Markierung (Schift-Taste und Cursor-Taste) markiert werden. Anschließend Befehl Kopieren auswählen (Windows 9x: Schaltfläche, Windows NT 4.0 und Windows 2000: wie Auswahl des Befehls Markieren). Anschließend kann der kopierte Text, z.B. in der Textverarbeitung, eingefügt werden.
Kleine Verbesserung in Windows 2000: Die Einstellung »QuickEdit-Modus« ermöglicht die Markierung in der DOS-Box, ohne dass Sie vorher im Menü den Befehl den Befehl Markieren auswählen müssen. Markierte Textstellen werden durch Betätigen der Eingabetaste in die Zwischenablage kopiert.
Während der Arbeit mit der DOS-Box ist ständig der Wechsel zwischen der Ansicht als Fenster und im Vollbildschirm-Modus möglich, jeweils durch Betätigen der Tastenkombination [Alt]+[Eingabe].
Unter Windows NT 4.0 und Windows 2000 kann die Zahl der angezeigten Zeilen und Zeichen pro Zeichen der DOS-Box verändert werden; Menü aufrufen: Rechter Mausklick auf die Titelzeile der DOS-Box, dort Eigenschaften | Layout | Fenstergröße/Fensterpuffergröße auswählen. Mit dem Wert »Fenstergröße« lässt sich - wie man es erwarten kann - die Größe der DOS-Box vergrößern; der Fensterpuffer wird dabei automatisch auf den gleichen Wert wie die Fenstergröße erhöht. Interessant ist es aber auch, nur die Größe des Fensterpuffers zu verändern. Werden nur die Werte des Fensterpuffers verändert, bleibt die sichtbare Größe der DOS-Box unverändert, man kann aber mit Hilfe der Bildlaufleisten zu nicht (mehr) sichtbaren Zeichen (zurück-)scrollen.
Farbe der Schrift und des Hintergrundes sowie weitere Elemente lassen sich ebenfalls in dem Dialog Eigenschaften unter allen Windowsversionen verändern.
Mit dem Registrierungseintrag
\HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Command Processor | CompletionChar
können Sie festlegen, dass Windows NT 4 und Windows 2000 in der DOS-Box Eingaben automatisch vervollständigt. Ändern Sie den Wert auf einen beliebigen ASCII-Code. Wenn Sie z.B. die Tabulatortaste zum automatischen Vervollständigen verwenden wollen, stellen Sie als Wert für den Registrierungs-Schlüssel 9 ein. Achten Sie darauf, dass als Basis für die Einstellung bei der Eingabe des Wertes »Hexadezimal« eingestellt ist.
Ab sofort können Sie Dateinamen nach Eingabe eines einzelnen Zeichens, bzw. Verzeichnisse durch Eingabe von »cd« gefolgt von einem Leerzeichen und dem ersten Buchstaben des Verzeichnisnamens auswählen und durch mehrfaches Betätigen der festgelegten Taste zum nächsten Dateinamen/Verzeichnis scrollen.
© Olaf Nensel. Alle Rechte vorbehalten. Letzte Änderung: 2005-07-25 18:00:00